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16.08.2018

Als DJ durchstarten

Es gibt unzählige Möglichkeiten als DJ zu starten.
Ich möchte hier die gängigsten DJ-Arten aufzählen bzw. von meinem Start erzählen.

Der DJ Typ
Viele von Euch werden vermutlich über den Bedroom DJ nicht hinaus kommen. Und ich meine das nicht abwertend oder überheblich, sondern einfach von der unternehmerischen Seite her.

Der Bedroom DJ hat in der Regel eine gratis DJ-Software aus dem Internet, einen kleinen Controller ohne Audiointerface (im Controler verbaute Soundkarte) und macht mit seinem Laptop daheim Musik. In manchen Fällen ist er auch für die musikalische Begleitung der Partys von Freunden oder bei Firmenfeiern verantwortlich.

Der Hobby DJ hat schon etwas mehr investiert. Er besitzt eine lizensierte Version einer DJ-Software und hat einen Controller mit Audiointerface.

Der Profi DJ unterscheidet sich zum Hobby DJ dadurch, dass er zusätzlich zu all dem Equipment auch noch einen Gewerbeschein besitzt. Sollte er dann auch noch eine Mobildiscothek betreiben, hat er meistens auch eine eigene Tonanlage (auch PA genannt), sowie Effektgeräte wie Nebel- und Seifenblasenmaschinen und/oder eine Lichtanlage.

Meine bescheidenen Anfänge
Ich habe damals noch mit Plattenspielern gelernt aufzulegen. Zu sehr in Detail will ich nicht gehen, aber ich glaube Technics ist jedem ein Begriff.
Nach einer kurzen Phase mit Minidics und CD´s habe ich mit einem Stand PC inkl. Röhrenmonitor das erste Mal digital aufgelegt.

Dann kam der erste Laptop. Für eine Veranstaltung bei der ich sehr wenig Platz hatte, habe ich mir dann meinen ersten Controller angeschafft.
Das derzeitige Setup besteht aus einem Laptop, Controller, einem kleinen Mischer mit Mikrofon-Eingang, Mikrofon und PA (die für ca. 200 Personen ausgelegt ist).

Aber kommen wir zurück zum eigentlichen Thema.

Was brauche ich für den Start als DJ?

1. MUSIK
Ohne die richtigen Tracks kannst du auch keine Party machen.

Was gilt es also zu beachten?
 
1.1. Musik, welche öffentlich abgespielt werden soll, muß gekauft sein. Lieder, die über ominöse Downloadportale bezogen werden können, sind meist illegal und somit macht man sich
strafbar, wenn diese dann öffentlich gespielt werden.

1.2. Die Musik sollte über eine gewisse Qualität verfügen. Damit ist aber nicht gemeint, dass ich nur von ausgewählten Musikern Musik besitzen sollte, sondern sie soll klangtechnisch hochwertig sein. Sprich, eine Qualität von 320 kbps wäre derzeit der Standard. Das sollte man unbedingt beim Rippen von CD´s  beziehungsweise beim Onlinekauf beachten.
 

2. Der Laptop
Ob ihr nun einen Windows oder Mac Laptop haben wollt, bleibt im Großen und Ganzen euch überlassen. Ich persönlich bin kein Apfelfreund und nutze deshalb einen Windows Rechner.
 
2.1. Für ein kompaktes Setup empfiehlt es sich eine große Festplatte verbaut zu haben, die man partitionieren (unterteilen) kann. Oder noch besser: einen Rechner mit zwei separaten Platten kaufen. Es lässt sich natürlich auch mit Externen Speichern arbeiten, doch ist das bei Auf- und Abbau ein Faktor der zu berücksichtigen ist. Jede externe Steckverbindung ist im Roadgebrauch eine potenzielle Fehlerquelle.

In meinem Fall habe ich einen Rechner mit zwei voneinander getrennten Festplatten. Auf der SSD befinden sich das Betriebssystem und die DJ Software. Auf der zweiten, herkömmlichen SATA Platte, habe ich meine Musikdatenbank gespeichert.
 

3. Die DJ Software
Ich möchte es jetzt einmal dabei belassen, dass eine DJ Software von Nöten ist und das Thema in einem eigenen Beitrag behandeln, da dies hier zu umfangreich werden würde.
 
 
4. Der Controller
Auch hierbei sollte man sich Gedanken machen wie kompakt das Setup werden soll. Kauft man sich einen kleinen Controller ohne Audiointerface, muss man zusätzlich eine externe Soundkarte anschaffen, da der Kopfhörerausgang für große Anlagen in der Regel nicht ausgelegt ist. Es kann dann zu Rückkoppelungen und störenden Brummgeräuschen kommen. Natürlich könnte man diese wiederum durch einen Entstör-Filter beheben, aber ich häufe somit noch mehr Kabel und Steckverbindungen an, welche eigentlich unnötig sind.
Also: ein Controller mit einem Audiointerface kostet nicht die Welt und erspart euch einiges an Nerven und Zeit beim Aufbau und Soundcheck.

5. Der ersten Auftritt…
Es wird vermutlich eine Firmenfeier, der Geburstag eines Freundes oder Familienmitgliedes sein, der den Start eurer DJ Karriere bedeutet. Erwartet euch nicht zu viel. Ihr könnt daheim noch so viel üben, die Livesituation ist immer eine andere!

Abschließend nochmal das wichtigste für den Start zusammengefasst:
Musik, Laptop, DJ-Software, Controller und der erste Auftritt.

Wenn Ihr bei Eurem ersten Auftritt musikalisch nicht komplett danebengreift, sollte dem Start Eurer DJ Karriere nichts mehr im Wege stehen.

DJ Big Al - 13:28:08 @ DJ Tipps | Kommentar hinzufügen